"MARX IN SOHO"
MIT HELMUT VOGEL
MIT HELMUT VOGEL
Vorstellung vom
Donnerstag, 9. Oktober 200820:30 Uhr
VON HOWARD ZINN
DRAMOLETT FÃśR EINE STIMME
Marx in Soho – "a play on history" – wie der Untertitel im amerikanischen Original heisst, ist ein witzig-humoristisches Spiel, ein intelligent-geistreiches Vergnügen, ein heiter-gehaltvoller Monolog. Howard Zinn interessiert die Frage, ob sich Karl Marx aus unseren Köpfen gestohlen hat. Oder gestohlen wurde.
Marx is back! Ja, Karl Marx lebt – sogar im doppelten Sinne. Einmal durch seine Gesellschaftsanalyse, die in der globalisierten postkommunistischen Welt des 21. Jahrhunderts weiterhin hochaktuell ist. So brisant, dass in Büchern und Zeitungen explizit das Gegenteil gepredigt werden muss. Marx – und nicht die Theorie – ist darüber staubig geworden: Für eine gute Stunde kommt er persönlich nach Wädenswil, um "seinen Namen rein zu waschen".
Marx erhält vom Komitee Ausgang von den Toten, kommt wegen eines bürokratischen Fehlers zuerst aber nicht ins Londoner Soho, wo er viele Exiljahre zubrachte, sondern in dasjenige von New York unserer Tage. Die dortige rigorose Einwanderungspraxis lässt ihn aber sofort einen Billigflug nach Zürich nehmen – denn schliesslich liest Karl Marx seit Jahrzehnten auch die "Neue Zürcher Zeitung" und ist mit helvetischen Groundings jeglicher Art bestens vertraut…
Ein Theater-Monolog, wie geschrieben für den Schauspieler Helmut Vogel.
DRAMOLETT FÃśR EINE STIMME
Marx in Soho – "a play on history" – wie der Untertitel im amerikanischen Original heisst, ist ein witzig-humoristisches Spiel, ein intelligent-geistreiches Vergnügen, ein heiter-gehaltvoller Monolog. Howard Zinn interessiert die Frage, ob sich Karl Marx aus unseren Köpfen gestohlen hat. Oder gestohlen wurde.
Marx is back! Ja, Karl Marx lebt – sogar im doppelten Sinne. Einmal durch seine Gesellschaftsanalyse, die in der globalisierten postkommunistischen Welt des 21. Jahrhunderts weiterhin hochaktuell ist. So brisant, dass in Büchern und Zeitungen explizit das Gegenteil gepredigt werden muss. Marx – und nicht die Theorie – ist darüber staubig geworden: Für eine gute Stunde kommt er persönlich nach Wädenswil, um "seinen Namen rein zu waschen".
Marx erhält vom Komitee Ausgang von den Toten, kommt wegen eines bürokratischen Fehlers zuerst aber nicht ins Londoner Soho, wo er viele Exiljahre zubrachte, sondern in dasjenige von New York unserer Tage. Die dortige rigorose Einwanderungspraxis lässt ihn aber sofort einen Billigflug nach Zürich nehmen – denn schliesslich liest Karl Marx seit Jahrzehnten auch die "Neue Zürcher Zeitung" und ist mit helvetischen Groundings jeglicher Art bestens vertraut…
Ein Theater-Monolog, wie geschrieben für den Schauspieler Helmut Vogel.
Eintritt: 38.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-
erwerbslos, allein erziehend, Legi: 30.-
